Wichtigste Ergebnisse (2020): Laut der neuesten Statistik für 2020 im relevanten Datensatz gaben 12,0 % der Haushalte im gesamten Kosovo an, dass sie in ihren Häusern physische/strukturelle Probleme hatten, wie z. B. undichte Dächer, feuchte Wände und Böden oder morsche Fensterrahmen.
Veränderung im Laufe der Jahre: Es gibt einen raschen Verbesserungstrend bei der Wohnqualität im Kosovo. Während 22,1 % (fast ein Fünftel) der Haushalte im Jahr 2018 von solchen strukturellen Problemen betroffen waren, sank diese Quote auf 17,7 % im Jahr 2019 und 12,0 % im Jahr 2020.
Regionaler Vergleich: Wohnprobleme sind in ländlichen Gebieten ausgeprägter als in Städten. Während im Jahr 2020 die Quote der Menschen, die in städtischen Gebieten von diesen Problemen betroffen waren, bei 9,5 % lag, lag diese Quote in ländlichen Gebieten bei 13,7 %. Der Rückgang der ländlichen Problemquote von 24,8 % im Jahr 2018 auf heute zeigt, dass erhebliche individuelle Bau-/Restaurierungsinvestitionen getätigt wurden.
Warnung vor fehlenden Daten: Daten für die Jahre 2021, 2022, 2023 und 2024 zu diesen strukturellen Problemen fehlen (nicht verfügbar) in den hochgeladenen offiziellen ASK-Quellen. Aus diesem Grund wurde eine Marktanalyse basierend auf dem aktuellen Trend zwischen 2018 und 2020 durchgeführt. Auch die aktuelle Marktsituation sollte vor Ort geprüft werden.
Was bedeutet Wohnqualität für Immobilieninvestitionen? Im Kosovo, wo die Eigentumsquote hoch ist, birgt neben dem Bau „neuer Wohnungen“ auch die Strategie, alte Gebäude zu kaufen, zu renovieren und zu verkaufen oder sie zu hohen Preisen (an Expats) zu vermieten, ein erhebliches Renditepotenzial (ROI).
Welche Sektoren stechen auf dem Baustoffmarkt hervor? 12 % der Haushalte haben Dach- und Feuchtigkeitsprobleme; Dies macht Kosovo zu einem „Zentrum der ständigen Nachfrage“ für Exporteure von Abdichtungsbahnen, Dachsystemen, PVC/Aluminium-Fensterrahmen und Bauchemikalien.
Wie sollte die Stadt- und Landstrategie aussehen? Die Tatsache, dass ländliche Häuser größer sind (durchschnittlich 4,2 Zimmer), aber anfälliger für strukturelle Probleme (13,7 %), zwingen Baumarktketten und Baustoffhändler dazu, sich nicht nur an die Hauptstadt Pristina, sondern auch an regionale Netzwerke (Prizren, Peja, Gilan usw.) zu wenden.