Es blieb bei 692 Tonnen. Abfalllagerungsbelastung der Energie- und Fertigungssektoren Bei der Untersuchung der Sektoraufschlüsselung zeigt sich, dass Abfälle aus dem Energiesektor (NACE D) den größten Posten im Industrieabfallkuchen des Kosovo darstellen. Alle 2.180.738 Tonnen Abfall, die im Jahr 2024 bei der Strom- und Dampferzeugung anfielen, wurden auf der Deponie entsorgt. Andererseits konnten von den 358.967 Tonnen Abfall, die in verschiedenen Branchen des verarbeitenden Gewerbes (z. B. in der NACE CG-Gruppe) anfielen, nur 90.756 Tonnen recycelt werden, und ein erheblicher Teil davon wurde an andere Anlagen weitergeleitet. Im Gegensatz dazu erreichte der Bausektor (NACE F) eine relativ hohe Kreislaufnutzungsquote und recycelte 102.011 Tonnen von 132.908 Tonnen Abfall. (Kosovo Investment Editorial Comment:) Hohe „Speicher“-Raten in den Daten vermitteln zwei unterschiedliche Botschaften für Unternehmen, die in die Schwerindustrie und die industrielle Fertigung im Kosovo investieren werden.
Erstens sollten Abfallentsorgungskosten, Logistikplanung und Lagerlizenzen in neu errichteten Anlagen unbedingt in die Machbarkeit des Projekts einbezogen werden. Zweitens besteht auf dem kosovarischen Markt eine große Angebotslücke für Umwelttechnik- und Recyclingunternehmen, die sich mit der Verarbeitung von Industrieabfällen, der Sterilisation gefährlicher Abfälle und Technologien zur Extraktion von Nebenprodukten aus Minen-/Ascheabfällen befassen. Die Einhaltung industrieller Umweltverschmutzungsvorschriften muss zu einer wettbewerbsfähigen ESG-Strategie und nicht nur zu einem bloßen Kostenfaktor werden. Daten allein reichen nicht aus, um eine Investitionsentscheidung zu treffen. Auch industrielle Umweltlizenzen, Abfalltransportvorschriften und kommunale Genehmigungsverfahren sollten geprüft werden.
