Dieses Volumen, das mit der Änderung der Konsumgewohnheiten und der Verlagerung der Bevölkerung in die Städte zunimmt, füllt schnell das Wirtschaftsleben bestehender wilder und halbregulärer Deponien. Regionale Kapazitätsverschiebungen: Standorte Podujevë, Pristina und Prizren Das auffälligste Element in den Daten sind die Verschiebungen des Logistikbetriebs zwischen Lagerstandorten. Das Pristina-Feld, das seit Jahren die größte Mülllast im Kosovo erlitten hat (176.000 Tonnen im Jahr 2023), scheint im Jahr 2024 den größten Teil seiner Ladung auf das Podujevë-Feld (190.513 Tonnen) verlagert zu haben. Andere große Zentren wie Prizren und Mitrovicë nehmen weiterhin jedes Jahr durchweg Zehntausende Tonnen Abfall an. (Kosovo Investment Editorial Comment:) Die bloße „Lagerung“ von mehr als 500.000 Tonnen Abfall pro Jahr im Kosovo bietet zwei große Investitionsvisionen für internationale Unternehmen. Erste; Ziel ist die Errichtung von „Biogas-/Waste-to-Energy“-Kraftwerken, in denen durch die Entnahme von Methangas (LFG – Landfill Gas) aus diesen riesigen Biomüllbergen Strom erzeugt wird.
Das zweite ist; Abschluss von öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP)-Ausschreibungen mit Kommunen, um bestehende Deponien in integrierte Anlagen zur Entsorgung und Trennung fester Abfälle nach den Standards der Europäischen Union umzuwandeln. Die Lizenzen und Kaufgarantien, die die kosovarische Regierung in diesen Bereichen im Einklang mit ihren ESG-Zielen vergibt, werden Projekte mit hoher Machbarkeit schaffen. Daten allein reichen nicht aus, um eine Investitionsentscheidung zu treffen. Auch die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), Abfallkonzessionsverträge und lokale kommunale Lizenzen sollten rechtlich geprüft werden.
